BVK - Personlavorsorge des Kantons Zürich BVK



28. Februar 2017

Performance (YTD):
2,2%
Deckungsgrad:
94,4%

Zinserwartungen sind ausschlaggebend für die Höhe der Altersrente

Die Bemessung der Altersrente hängt von verschiedenen Faktoren ab. Neben den Beiträgen der Arbeitgeber und Versicherten ist der «dritte Beitragszahler», das heisst die Verzinsung der Sparguthaben, entscheidend.

Die Grafik zeigt einerseits das Alter der versicherten Personen per Ende 2016 und andererseits die Veränderung der erwarteten Altersrente in Prozent, bei unterschiedlichen Zinserwartungen.

Beispiel einer 40-jährigen Person

Die rote Linie zeigt, dass die erwarte Altersrente mit den neuen versicherungstechnischen Grundlagen um 6,0% tiefer ausfallen wird, falls bis zum ordentlichen Pensionierungsalter, das heisst während den nächsten 25 Jahren, das Sparguthaben jährlich mit 1,5% verzinst wird. Falls das Sparguthaben höher, beziehungsweise aber mit 2,0% verzinst würde (Vergleich grüne Line), würde die erwartete Altersrente um gut 1,0% höher ausfallen als mit den heutigen Grundlagen.

Die Verzinsung der Sparguthaben ist somit entscheidend für die Bemessung der erwarteten Altersrente. Die Differenz zwischen der roten und grünen Linie zeigt, wie gross der Unterschied der erwarteten Altersrente bei einer um 0,5%-Punkte unterschiedlichen Zinserwartung ist.

Flexibler Vorsorgeplan für alle Versicherten:
Ab 2017 werden alle Aktivversicherten die Möglichkeit haben, zwischen den Beitragsklassen Basis, Standard und Top zu wählen. Mit den Varianten Basis respektive Top werden 2,0%-Punkte weniger respektive 2,0%-Punkte mehr Arbeitnehmerbeiträge geleistet. Die Arbeitgeberbeiträge sind immer gleich hoch, unabhängig von der gewählten Beitragsstufe. Die blau schraffierte Fläche zeigt den Effekt, falls mit 1,5% Zinserwartung gerechnet wird, der Arbeitnehmerbeitrag aber für die ganze Laufzeit bis zur ordentlichen Pensionierung um 2,0%-Punkte erhöht wird.

Steuervorteile

Höhere Sparbeiträge haben den Vorteil, dass das individuelle Sparguthaben schneller ansteigt und die künftige Altersrente entsprechend höher ausfällt. Ein positiver Nebeneffekt für die Versicherten ist zudem, dass sie diese Sparbeiträge vom steuerpflichtigen Einkommen abziehen können und somit die Steuerlast sinkt.

Wer keine Wahl trifft, wird automatisch der Beitragsklasse Standard zugeordnet, mit der im Durchschnitt auch weiterhin das heutige modellmässige Leistungsniveau erreicht wird. Für die Wahl der Beitragsklasse werden die Aktivversicherten zu einem späteren Zeitpunkt kontaktiert.