BVK - Personlavorsorge des Kantons Zürich BVK



31. Mai 2017

Performance (YTD):
3,9%
Deckungsgrad:
95,6%

Wie sichert die BVK Fremdwährungsrisiken ab?

Bei Devisentransaktionen herrscht mangels einer offiziellen Börsennotierung eine hohe Preisintransparenz. Aus Sicht der BVK ist Wettbewerb das «Penicillin», sprich das beste Heilmittel gegen intransparente Preisbildung. Daher nutzt die BVK bewusst den Anbieterwettbewerb. Über eine «Multibanking-Plattform» (vergleichbar mit einem Gemüse-Wochenmarkt) schickt die BVK bei jeder Transaktion zeitgleich eine Offertanfrage an rund 12 verschiedene Handelsbanken. Diese Banken haben genau 120 Sekunden Zeit, über automatisierte Prozesse bestmögliche Preise für die angefragte Transaktion zu stellen (z.B. Absicherung von 50 Mio. USD gegen CHF). Die BVK erhält die Preise der 12 angefragten Handelsbanken und schliesst die Transaktion bei der preiswertesten Bank ab. Weiter prüft die BVK regelmässig die Marktfähigkeit der angefragten Handelsbanken und wechselt bei mangelnder Wettbewerbsfähigkeit einzelne Handelsbanken aus.

Zudem nutzt die BVK die hohe Liquidität des FX-Handels zwischen 10.00 und 12.00 Uhr und nimmt Absicherungstransaktionen vorzugsweise nicht um 16 Uhr London (resp. 17 Uhr Zürich) vor. Dadurch entstehen zwar kleinere temporäre Abweichungen zwischen dem Wert der abzusichernden Positionen und dem Absicherungsgeschäft, diese Abweichungen gleichen sich aber über die Zeit aus.