BVK - Personlavorsorge des Kantons Zürich BVK



28. Februar 2017

Performance (YTD):
2,2%
Deckungsgrad:
94,4%

Unbezahlter Urlaub

Ein unbezahlter Urlaub von mehr als 14 Tagen und längstens einem Jahr wirkt sich auf die Beitragspflicht von Arbeitgeber und Arbeitnehmer aus. Ab dem 15. Tag erlischt die Beitragspflicht für die Alters- und Risikovorsorge. Demgegenüber wird ein Urlaub von bis zu 14 Tagen von der BVK nicht beachtet.

Bitte weisen Sie alle Arbeitnehmenden mit einem genehmigten Antrag auf unbezahlten Urlaub auf die Möglichkeit hin, den Versicherungsschutz gegen die Risiken Tod und Invalidität auf eigene Rechnung von Urlaubsbeginn bis Urlaubsende weiter zu führen.

Der Risikobeitrag beträgt 3% des versicherten Lohnes (2% bei unter 21-Jährigen). Weiterführende Informationen finden Ihre Mitarbeitenden auf unserem Merkblatt «Unbezahlter Urlaub». Bitte überreichen Sie dieses allen Mitarbeitenden, die einen unbezahlten Urlaub von mehr als einem Monat antreten.

W
eiterführung der Risikoversicherung
Wünscht eine versicherte Person die Weiterführung der Risikoversicherung während der Dauer des unbezahlten Urlaubs, muss sie dazu bei der BVK einen Antrag auf Weiterführung der Risikoversicherung einreichen. Arbeitgebende sind gehalten, die Angaben zu kontrollieren und das Formular rechtsgültig zu unterzeichnen.

Merkblatt und Formular

Dauer des unbezahlten Urlaubs

Bis 14 Tage
Ein unbezahlter Urlaub von bis zu 14 Tagen wird von der BVK nicht beachtet. Die Versicherung bei der BVK wird unter Weiterbezug der Spar- und Risikobeiträge weitergeführt, als ob der unbezahlte Urlaub nicht stattfinden würde. Es erfolgt keine Meldung an die BVK.
15 Tage bis ein Monat

Bei unbezahlten Urlauben von über 14 Tagen bis zu einem Monat wird die Beitragspflicht eingestellt. Die Beurlaubten sind indessen gegen die Risiken Tod und Invalidität unverändert weiter versichert. Das Sparguthaben für die Altersvorsorge wird aber nicht weiter mit Spargutschriften erhöht. Damit die Beiträge sistiert werden muss der BVK eine Mutationsmeldung zugesandt werden.

Länger als ein Monat
Dauert der unbezahlte Urlaub über einen Monat bis zu einem Jahr, werden Versicherungsschutz und Beitragspflicht eingestellt. Die Versicherung gegen die Risiken Tod und Invalidität entfällt mit Urlaubsbeginn. Die versicherte Person hat jedoch die Möglichkeit, den Versicherungsschutz gegen die Risiken Tod und Invalidität auf eigene Rechnung von Urlaubbeginn bis Urlaubende weiter zu führen. Auch hier muss der Arbeitgeber der BVK eine Mutationsmeldung zukommen lassen.
Länger als ein Jahr
Dauert der unbezahlte Urlaub länger als ein Jahr, tritt die versicherte Person aus der BVK aus. Es handelt sich hier um einen Austritt aus der BVK.