BVK - Personlavorsorge des Kantons Zürich BVK



31. Juli 2017

Performance (YTD):
4,9%
Deckungsgrad:
96,3%

Überbrückungszuschuss

Bei einer Frühpensionierung soll der Überbrückungszuschuss die noch fehlende AHV-Altersrente teilweise ersetzen. Anspruch auf einen Überbrückungszuschuss der BVK haben Versicherte, die beim Kanton angestellt sind oder deren Arbeitgeber den freiwilligen Zusatzvertrag der BVK unterzeichnet haben.

Der Überbrückungszuschuss zur Altersrente wird bis zum Beginn der ordentlichen AHV-Altersrente geleistet. Bei Männern ist somit die maximale Bezugsdauer zwischen dem 60. und dem 65. Altersjahr, bei Frauen zwischen dem 60. und dem 64. Altersjahr.

Der maximale Überbrückungszuschuss beträgt zurzeit 21’150 CHF (Stand 01.01.2017). Bei verheirateten Versicherten (bzw. eingetragener Partnerschaft) erhöht sich dieser Zuschuss um 30% auf maximal 27’495 CHF. Bei versicherten Personen mit Teilzeitbeschäftigung wird der Überbrückungszuschuss entsprechend reduziert. Massgebend ist der Beschäftigungsgrad im Rücktrittszeitpunkt.

Der Überbrückungszuschuss wird finanziert von der versicherten Person, die diesen beansprucht und ihrem Arbeitgeber (40:60). Die versicherte Person leistet ihren Anteil durch eine lebenslängliche Kürzung der Altersrente ab dem Zeitpunkt des ordentlichen AHV-Alters. Die jährliche lebenslängliche Kürzung beträgt 2,3% des gesamten bezogenen Überbrückungszuschusses.

Beispiel einer Überbrückungszuschuss-Berechnung
Der ledige Peter Muster tritt nach Vollendung des 63. Altersjahres vorzeitig in den Ruhestand. Sein Beschäftigungsgrad beträgt beim Rücktritt 80%.

Höhe des jährlichen Überbrückungszuschusses: 21’150 CHF x 80% = 16’920 CHF
Dauer des Überbrückungszuschusses: 2 Jahre (63 bis 65)
Berechnung der jährlichen Kürzung ab Alter 65: 2 x 16’920 CHF x 2,3% = 778.30 CHF

Bitte beachten Sie: Bei einem allfälligen Teil-Kapitalbezug reduziert sich der Überbrückungszuschuss anteilmässig.

Merkblatt und Formular