BVK - Personlavorsorge des Kantons Zürich BVK



31. Mai 2017

Performance (YTD):
3,9%
Deckungsgrad:
95,6%

Glossar

  • A

    • Anschlussvertrag

      Hat ein Arbeitgeber keine eigene Vorsorgeeinrichtung, schliesst er sich mit einem Anschlussvertrag einer Sammelstiftung oder einer Gemeinschaftseinrichtung an. Der Anschlussvertrag umschreibt die gegenseitigen Rechte und Pflichten und regelt Dauer, Kündigung und Auflösungsmodalitäten. Bisher wurde der Anschlussvertrag bei der BVK Versicherungsvertrag genannt. Die BVK ist eine Gemeinschaftseinrichtung.

    • Aktives Management

      Das Ziel des aktiven Managements besteht in der Erzielung einer Performance, welche über dem angestrebten Zielindex (-> Benchmark) liegt. Dies wiederum setzt voraus, dass die Portfoliozusammensetzung (-> Asset Allocation) vom vereinbarten Vergleichsindex abweicht. Insofern steht die risikobereinigte (-> risikoadjustierte) aktive Rendite, verstanden als Differenz zwischen risikoadjustierter Portfolio- und Benchmarkrendite, im Mittelpunkt des aktiven Portfolio Managements.
    • Alpha-Faktor

      Der Alpha-Faktor (α) bezeichnet in der Finanzmarkttheorie das Maß für eine risikoadjustierte Überrendite (positives Alpha) oder eine Minderrendite (negatives Alpha) einer Anlage, gegenüber einem Vergleichswert (->Benchmark). Der Alpha-Faktor entspricht damit dem Teil der Rendite, der von der Marktrendite unabhängig ist. Der Alpha-Faktor stellt eine gängige Messgrösse für die Beurteilung von aktiven Managern dar.
    • Altersrücktritt

      Rücktritt vom Dienstverhältnis nach vollendetem 60. Altersjahr. Ein Altersrücktritt löst Altersleistungen aus.
    • Anlagefonds

      Vermögen, das aufgrund öffentlicher Werbung von privaten oder institutionellen Anlegern zum Zweck gemeinschaftlicher Kapitalanlage aufgebracht und von der Fondsleitung nach dem Grundsatz der Risikoverteilung für Rechnung der Anleger verwaltet wird. Die Anlage des Fondsvermögens erfolgt je nach der Art des Fonds in Wertschriften (Obligationen, Aktien usw.), Geldmarktinstrumenten und/oder in Liegenschaften.
    • Anlagestiftung

      Einrichtung, welche das Vermögen von mehreren Personalvorsorgeeinrichtungen sicher und gewinnbringend im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben verwaltet
    • Annualisierung

      Annualisierung bezeichnet die Umrechnung von statistischen Grössen (wie Gesamtrendite, Risiko) auf eine Periode von einem Jahr. Dadurch werden Vergleiche vereinfacht.
    • Asset Allocation

      Aus der Asset Allocation wird ersichtlich, wie das Gesamtvermögen auf einzelne Anlagekategorien (z.B. Liquidität, Obligationen, etc.) aufgeteilt ist.
    • Asset Liability Management

      Zusammenstellung eines Portfolios nach Anlagekategorien (Aktien, Obligationen, Geldmarkt, Immobilien, Hypotheken usw.) und nach Ländern, Branchen und Währungen. Die Asset Allocation orientiert sich an der Risikofähigkeit der Pensionskasse und der Sollrendite.
    • Ausfallwahrscheinlichkeit

      Die Ausfallwahrscheinlichkeit dient als Risikomass, indem sie angibt, mit welcher Wahrscheinlichkeit (hier 97,5%) man innerhalb eines bestimmten Bereichs liegt. Sie wird vor allem zur Beurteilung des Strategierisikos herangezogen, wobei die die BVK üblicherweise von 2,5% Ausfallwahrscheinlichkeit ausgeht.

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  • B

    • Basispunkte

      Ein Basispunkt entspricht 0,01%. Häufig werden Mandatsgebühren oder auch Renditeunterschiede (z.B. Credit Spread) zwischen verschiedenen Anleihen in Basispunkten angegeben.

    • Beitragspflicht

      Pflicht, die vom Reglement vorgesehenen Beiträge zu leisten. In der Regel wird unter Beitrag ein wiederkehrender monatlicher Betrag verstanden.
    • Beitragsprimat

      Wir sprechen von einer Vorsorgeeinrichtung mit Beitragsprimat, wenn die Beitragshöhe im Reglement festgelegt ist (in festen Frankenbeträgen oder in Prozenten des versicherten Lohnes) und aus der Summe der Beiträge samt Zins mit dem Umwandlungssatz die Höhe der Leistungen abgeleitet wird.
    • Benchmark

      Massstab, an dem die Wertentwicklung (die Performance) einer Anlage, einer Anlagekategorie oder eines Portfolios gemessen wird. Man spricht anstelle der Benchmark auch von der Referenzgrösse, dem Referenzindex, dem Vergleichs-Index oder dem Markt. Als Benchmark dienen etwa Obligationen- und Aktienindizes, welche eine Kennzahl bezüglich der Kursentwicklung von Obligationen und Aktien an einer Börse darstellen.
    • Berufsinvalidität

      Medizinisch begründete Unfähigkeit, den bisherigen Beruf weiter auszuführen. Die Dauer der Berufsinvalidität ist auf maximal zwei Jahre beschränkt. Die Leistungen werden als einmalige Chance zur Wiedereingliederung ausgerichtet. Bei über 50-jährigen entfällt diese Frist.
    • Beschäftigungsgrad

      Effektive Arbeitszeit in Prozent einer vollen Arbeitszeit (ohne Anrechnung von Überstunden u.ä).
    • Beta-Faktor (β

      Der Beta-Faktor misst das Risiko bzw. die Sensitivität einer Anlage relativ zum Vergleichsindex (-> Benchmark). Somit quantifiziert das Beta das mit einer Anlage übernommene systematische Risiko (Marktrisiko). Weist ein Portfolio beispielsweise ein Beta grösser als 1 auf, so sollte das höhere Marktrisiko bei einem Aufschwung mit einer höheren Performance im Vergleich zum Benchmark abgegolten werden, andererseits dürfte der Verlust bei einer Börsenschwäche im Durchschnitt aber höher ausfallen. Ein Beta von 1 impliziert hingegen eine indexkonforme Entwicklung der Portfoliorendite.

    • Bonität

      Zahlungsfähigkeit, Zahlungswillen und andere positiv zu wertende Eigenschaften eines Kapitalmarktschuldners, die auf seine Kreditwürdigkeit hinweisen. Die unterschiedliche Kreditwürdigkeit spiegelt sich in der Bonitätseinstufung durch die Wertschriftenanalyse anerkannter Rating-Agenturen wie Standard & Poor’s, Moody’s, IBCA oder Mikuni.
    • BVG

      Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterbliebenen- und Invalidenvorsorge. In Kraft seit 1. Januar 1985. Es regelt die gesetzlichen Mindestleistungen.
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  • C

    • CoC (Cash on Cash)

      Kennzahl im Private Equity, welche das Total der Auszahlungen ins Verhältnis zum Total der Einzahlungen eines Private Equity-Investments setzt; sie basiert damit ausschliesslich auf Cash Flows. Eine finale Internal Rate of Return (IRR) basiert damit ebenfalls auf einer CoC-Grundlage, während interimistische IRRs i.d.R. auch noch unrealisierte Investments berücksichtigen.
    • Commodities

      Anlage in Rohstoffen wie Getreide, Kaffee, Gold, Silber oder Erdöl (siehe «Rohstoffe»).

    • Compliance

      Die Einhaltung aller relevanten Gesetze, Standesregeln und vertragliche Abmachungen im Geschäftsgebaren gegenüber Kunden. Prozesse zur Einhaltung von relevanten Normen in der Kundenbeziehung.
    • Controlling

      Erfolgs- und zielorientiertes Steuern und Lenken der Planungs- und Realisationsprozesse.
    • Core-Satellite

      Anlagestrategie, die das Gesamtvermögen in einen idexnah geführten Core-Teil und in aktiv geführte Satelliten-Portfeuilles einteilt. Der englische Ausdruck Core umschreibt den Kern eines Anlageportfeuilles. Er umfasst die langfristigen, nicht aus taktischen Gründen gehaltenen Positionen und ist mithin entscheidend für die grundlegenden charakteristischen Eigenschaften des Portefeuilles.
    • Corporate Governance

      Alle Regeln zur Leitung eines Unternehmens und für die Beziehungen zu allen Beteiligten (oder "Stakeholders"), die von seiner Tätigkeit betroffen sind (Kunden, Lieferanten, Mitarbeitende, Aktionäre, öffentliche Gemeinschaften und die Zivilgesellschaft).

    • Credit Spread

      Ein Credit Spread ist der Renditeunterschied zwischen einer Unternehmensanleihe und einer Staatsanleihe mit gleicher Restlaufzeit.
    • Currency Overlay Management

      Ein nach systematischen Entscheidungskriterien aufgebautes Absicherungssystem gegen Fremdwährungsrisiken namens «SafePort». Das Konzept beruht auf der Optionspreistheorie; ausgehend von vordefinierten Handelsregeln wird mit Hilfe von Devisentermingeschäften eine Absicherungsstrategie in Bezug auf die jeweilige im Portfolio vertretene Währung aufgebaut, die das Risiko von Währungsverlusten beschränkt und gleichzeitig die Chancen zur Erzielung von Währungsgewinnen offen lässt.
    • Currency Management

      -> Währungsmanagement
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  • D

    • Deckungsgrad

      Der Deckungsgrad entspricht dem Verhältnis des effektiv vorhandenen Vermögens zum versicherungstechnisch notwendigen Vorsorgevermögen. Bei einem Deckungsgrad von unter 100% wird von einer Unterdeckung gesprochen, bei über 100% von einer Überdeckung.

      Im Vergleich zum versicherungstechnischen Deckungsgrad (offizieller Deckungsgrad) liegt der ökonomische Deckungsgrad tiefer, weil in diesem Fall das den laufenden Renten zugrundeliegende Kapital mit einem risikofreien Zinssatz berechnet wird. Diese Methode entspricht eher der Risikofähigkeit einer Pensionskasse.

       

    • Deckungskapital

      Das versicherungstechnisch notwendige Deckungskapital wird vom Pensionskassen-Experten ermittelt und entspricht dem zur Finanzierung der versicherten Leistungen geäufneten Kapital.
    • Derivative Finanzanlagen

      Der Sammelbegriff «derivative Finanzanlagen» (oder «Derivate») umfasst sämtliche Anlageinstrumente, deren Wert vom Preis eines zugrundeliegenden Basiswertes (Zinsen, Währungen) oder Vermögenswertes (Obligationen, Aktien, Gold) abgeleitet wird. Zu den Derivaten zählen Optionen, (Zins-, Aktien-, Indexoptionen) sowie Termingeschäfte (sog. Futures, Forward Rate Agreements, Swaps). Derivate Finanzinstrumente eignen sich sowohl zur Absicherung von bestehenden Vermögenswerten als auch für den spekulativen Einsatz.
    • Devestition

      Verkauf von Finanzanlagen in Form von Obligationen, Aktien, Devisen etc..

    • Direkte Vermögensverwaltungskosten

      Kosten, die durch den Vermögensverwalter direkt in Rechnung gestellt werden.

    • Discounted-Cashflow-Methode (DCF)

      Bei der Discounted-Cashflow-Methode (DCF) wird der aktuelle Marktwert einer Liegenschaft durch die Summe aller in Zukunft zu erwartenden, auf den Stichtag diskontierten, abgezinsten Nettoerträge bestimmt. Letztere werden pro Liegenschaft individuell, in Abhängigkeit der jeweiligen Chancen und Risiken, marktgerecht und risikoadjustiert diskontiert.
    • Diversifikation

      Verteilung der Anlagesumme auf mehrere Anlagekategorien und/oder Anlagemärkte. Die moderne Finanzmarkttheorie wie auch praktische Erfahrungen zeigen, dass Diversifikation zu einer Verringerung von Anlagerisiken beiträgt. Innerhalb eines Aktienmarktes führt die Diversifikation dazu, dass man titelspezifische Risiken vermindert und bei genügend breiter Diversifikation schliesslich nur noch das Gesamtrisiko des Marktes trägt. Durch internationale Anlagestreuung lässt sich das Anlagerisiko weiter verringern.
    • Drei-Säulen-Konzept

      Die soziale Sicherheit im Alter, bei Invalidität und im Todesfall beruht in der Schweiz auf drei Säulen:

      Die 1. Säule ist die staatliche Grundversicherung (AHV/eidgenössische IV). Alle in der Schweiz wohnenden Personen sind darin ab dem 17. Altersjahr versichert. Sie erbringt im Vorsorgefall (Altersrücktritt, Invalidität oder Todesfall) staatliche Grundleistungen, welche existenzsichernd sein sollten.

      Die 2. Säule ist die berufliche Vorsorge. Sie ergänzt die staatliche Grundvorsorge. Ihre Leistungen sollen so hoch sein, dass nach einem Vorsorgefall zusammen mit der staatlichen Grundvorsorge die Lebenshaltung von vorher in etwa weiter geführt werden kann.

      Die 3. Säule, auch Selbstvorsorge genannt, ist das private Sparen. Es ergänzt die Vorsorge der 1. und 2. Säule bis zum persönlichen Wunschbedarf. In bestimmtem Umfang können Beiträge an die Selbstvorsorge von den Steuern abgesetzt werden (= gebundene Selbstvorsorge).
    • Duration

      Die durchschnittliche Kapitalbindung einer festverzinslichen Anlage (bspw. Obligationen, Darlehen) oder eines Portfolios festverzinslicher Anlagen wird in Jahren gemessen und mit ("Macaulay") Duration bezeichnet. Einflussfaktoren sind dabei neben der Restlaufzeit die Couponzahlungen, welche die Duration verkürzen. Die Duration ist auch ein Mass für das Zinsänderungsrisiko, wobei hier meist die (einheitenfreie) "Modified" Duration verwendet wird. Für (kleine) Zinsänderungen gilt, dass bei einer modified Duration von x und einer Zinserhöhung von 1% der Wert der Anlage um x% sinkt.
    • Durchführbarkeitserklärung

      Für eine Scheidung (Auflösung einer eingetragenen Partnerschaft) muss in der Regel beim betreffenden Gericht zusätzlich zur Scheidungskonvention (Vereinbarung) eine Durchführbarkeitserklärung eingereicht werden. Mit dieser bestätigt die Vorsorgeeinrichtung (Pensionskasse) die Höhe der Freizügigkeitsleistung per Scheidungstermin und die Möglichkeit (Durchführbarkeit) einer Überweisung an die Vorsorgeeinrichtung des Ehepartners (eingetragenen Partners).
    • Durchschnittlich investiertes Kapital

      Das durchschnittlich investierte Kapital einer Periode entspricht dem Anfangskapital zuzüglich der zeitgewichteten (taggewichteten) Kapitalflüsse des entsprechenden Zeitraumes.

    • Durchschnittliche Jahresrendite

      Die durchschnittliche jährliche Wertveränderung eines Vermögens in Prozent wird anhand des folgenden Beispiels erklärt:
      Die Wertentwicklung eines Portfolios über die Laufzeit von 3 Jahren beträgt: 1. Jahr: +5%; 2. Jahr: -3%; 3. Jahr: +11%. Die kumulierte Rendite über die ganze Laufzeit beträgt: (1 + 0,05) x (1 - 0,03) x (1 + 0,11) - 1 = 0,1305 = 13,05%

      Die durchschnittliche jährliche Rendite wird schliesslich aus der entsprechenden Wurzel der kumulierten Rendite gewonnen (dritte Wurzel aus 1,1305 = 4,17%).

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  • E

    • Effizienzkurve

      In einem Rendite-Risiko-Diagramm markiert die effiziente Grenze die Menge aller effizienten Portfolios unter Berücksichtigung der vorhandenen Anlagemöglichkeiten. Ein Portfolio wird als effizient bezeichnet, wenn kein anderes Portfolio existiert, welches bei gleichem Risiko eine höhere Rendite oder bei gleicher Rendite ein kleineres Risiko aufweist. Entlang der effizienten Grenze nimmt das Risiko mit steigender Rendite zu. Während ein risikoaverser Investor eher ein effizientes Portfolio mit tiefem Risiko und tiefer Rendite wählt, entscheidet sich ein risikofreudiger Investor eher für ein effizientes Portfolio mit hohem Risiko und hoher Rendite.
    • Ehegattenrente

      Todesfallrente für den überlebenden Ehegatten bzw. überlebenden eingetragenen Partner. Die Anspruchsbedingungen sind den statutarischen Bestimmungen zu entnehmen.
    • Eigentümerrechte

      Aktionäre machen ihre Eigentümerrechte an der Generalversammlung geltend. Sie haben an der Generalversammlung Teilnahmerecht, Auskunfts- und Stimmrecht. Sie haben zudem das Recht zum Gewinnbezug und zur Bestimmung des Verwaltungsrates.

    • Einkauf

      Möglichkeit, die Altersleistungen durch einen freiwilligen bzw. persönlichen Einkauf zu verbessern (maximal die Höchstleistungen gemäss Reglement).
    • Emerging Markets

      Bezeichnung für Aktienmärkte in Schwellenländern in Lateinamerika, Südostasien und Osteuropa. Vielen diesen Märkten wird ein besonderes Wachtumspotenzial zugesprochen. Im Gegenzug beinhalten diese Märkte ein höheres Kursrisiko.
    • Emittent

      Ein privates Unternehmen oder eine öffentlich-rechtliche Körperschaft, die sich durch Ausgabe von Wertschriften (Obligationen, Aktien usw.) Geld beschaffen.
    • Engagement-Ansatz

      Beim Engagement-Ansatz nehmen Investoren direkt auf Unternehmen Einfluss mit nachhaltigen oder sozialen Aspekten, welche ihnen wichtig sind. Es wird ein konstruktiver Dialog zwischen Investor und Unternehmensführung geführt. Dies geschieht meist durch bilateralen Austausch zwischen beiden Parteien und auf Hauptversammlungen durch Inanspruchnahme der Stimmrechte, was der Hauptfokus des Engagement-Ansatzes der BVK ist.

    • Entlassung altershalber

      Eine «Entlassung altershalber» ist eine Pensionierung durch den Arbeitgeber. Die Pensionierung erfolgt auf einen Zeitpunkt, in welchem eine aktiv versicherte Person das 58. Altersjahr bereits vollendet hat und wird durch den Arbeitgeber mitfinanziert. Im Anschlussvertrag kann diese Leistung ausgeschlossen werden.

      Die «Auflösung des Dienstverhältnisses in gegenseitigem Einvernehmen» ist der «Entlassung altershalber» gleichgestellt.

    • Erwerbsinvalidität

      Medizinisch begründete Unfähigkeit, den bisherigen Beruf oder eine andere zumutbare Tätigkeit auszuüben.
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  • F

    • Finanzierungsgrad

      -> Deckungsgrad
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  • T

    • Terminhypothek

      Eine Terminhypothek (auch Forward Hypothek genannt) funktioniert wie folgt: Sie schliessen eine Festhypothek ab, die erst in naher Zukunft ausbezahlt wird. Diese Vorlaufzeit kann bis zu 18 Monate betragen. Die Zinsen werden also heute «reserviert», obwohl die Zinszahlungen erst fällig werden, wenn die Hypothek benötigt wird.

      Mit einer Terminhypothek können sich Hausbesitzer vor steigenden Zinsen absichern. Die Zinsabsicherung ist für die ersten sechs Monate  kostenlos. Für die restlichen Monate muss ein kleiner Zinszuschlag geleistet werden. Die aktuellen Zuschläge publizieren wir laufend auf unserer Webseite.

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  • F

    • Freizügigkeitskonto

      Sperrkonto bei einer Freizügigkeitsstiftung mit Vorzugszinssatz zur Aufnahme und Erhalt der Freizügigkeitsleistung bei Austritt aus der bisherigen Vorsorgeeinrichtung, ohne dass eine neue Vorsorgeeinrichtung bekannt ist.
    • Freizügigkeitsleistung

      Reglementarische Leistung, die einem Versicherten gewährt wird, der vor dem vollendeten 60. Altersjahr (ohne Versicherungsfall) aus der Vorsorgeeinrichtung austritt.
    • Freizügigkeitspolice

      Mit einer Freizügigkeitsleistung als Einmaleinlage errichtete, prämienfreie Versicherung bei einer Versicherungsgesellschaft oder beim Pool Schweiz. Lebensversicherungsgesellschaften.
    • Freizügigkeitsstiftung

      Einrichtung einer Bank mit dem Zweck, das durch Freizügigkeit anfallende Vorsorgekapital steuerfrei zu günstigen Bedingungen anzulegen und zu verwalten.
    • Fund of Funds

      Anlagefonds, dessen Vermögen nicht in Direktanlagen, sondern in Anteile anderer Anlagefonds investiert wird.
    • Futures

      Futures sind standardisierte, übertragbare Termingeschäfte, die an einer Börse handelbar sind. Sie beinhalten die vertragliche Verpflichtung, eine bestimmte Menge eines bestimmten Vermögenswertes (Aktien, Obligationen, Währungen, Rohstoffe) zu einem im Voraus festgelegten Preis an einem in der Zukunft liegenden Erfüllungstermin zu liefern (Verkäufer des Futures: short position) bzw. zu übernehmen (Käufer des Futures: long position). Das Risiko ist für beide Vertragsparteien unlimitiert.
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  • G

    • Geldgewichtete Rendite

      Die erzielte Rendite wird mit dem investierten Vermögen gewichtet, das heisst, der Zeitpunkt der Geldzu- und -abflüsse hat eine erhebliche Wirkung auf den ausgewiesenen Erfolg.
    • Geldmarktanlagen

      Anlagen in Geldmarktpapieren, Einlagen bei Banken sowie Kollektivanlagen, die in Geldmarktpapiere oder Einlagen bei Banken investieren, typischerweise mit einer an einen Geldmarktsatz gebundenen Verzinsung.
    • Generationentafel

      Die Tafeln, auch Sterbetafeln genannt, geben Auskunft, wie viele Personen einer grossen Gruppe pro Altersjahr sterben. Es lassen sich die Lebenserwartung eines neugeborenen Kindes und die Lebenserwartung einer Person in einem bestimmten Alter errechnen. Für die Berechnung des Umwandlungssatzes ist die Restlebenserwartung einer Person im Alter von 65 Jahren wichtig. Dafür gibt es zwei unterschiedliche Systeme: die Periodentafel und die Generationentafel.

      Die Periodensterbetafel ist eine Momentaufnahme. Die durchschnittliche Lebenserwartung eines 10-jährigen Kindes wird im gleichen Zeitraum wie jene einer 65-jährigen Person gemessen. Das 10-jährige Kind wird aber in 55 Jahren, wenn es 65-jährig ist, höchstwahrscheinlich eine höhere Restlebenserwartung haben, als eine heute 65-jährige Person. Die Generationensterbetafel berücksichtigt die steigende Lebenserwartung und zwar auch nach der Pensionierung. Unter Experten gilt diese Grundlage deshalb als zuverlässiger.

      Siehe «Versicherungstechnische Grundlagen»

    • Global Custody

      Zentrale Aufbewahrung, Verwaltung, Bewertung und Konsolidierung sämtlicher Vermögenswerte bei einer Depotbank.
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  • H

    • Hedge Funds

      Hedge Funds sind Investmentfonds, die bezüglich ihrer Anlagepolitik sehr geringen gesetzlichen oder sonstigen Beschränkungen unterliegen. Sie streben unter Verwendung sämtlicher Anlageformen möglichst hohe absolute Erträge an. Sie gehen dazu spezielle Risiken ein, die nach den Einschätzungen des Managers sehr gut entschädigt werden sollten. Der Begriff Hedge Funds umfasst fünf verschiedene Handelsstrategien (Relative Value, Long/Short Equity, Event Driven, Global Macro, CTA).
    • Hedging

      Unter Hedging wird die Absicherung gegen Verluste beispielsweise aus Kurs- oder Währungsrisiken verstanden. Als Hedge-Instrumente eignen sich insbesondere Futures und Optionen.
    • Hinterbliebene

      Personen, die beim Tod des Versicherten (Aktive oder Pensionierte) Anspruch auf eine Leistung der Vorsorgeeinrichtung haben. Umfasst sind Witwe, Witwer, eingetragene Partner, geschiedene Ehegatten, Waisen und Partner/Partnerinnen einer eheähnlichen Lebensgemeinschaft, sofern die Voraussetzungen erfüllt sind.
    • Hypothek

      Forderung, die durch ein im Grundbuch eingetragenes Grundpfandrecht sichergestellt ist.
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  • I

    • Implizite Anlagekosten

      Gebühren und Transaktionskosten, welche nicht in der Betriebsrechnung erfasst sind. Sie werden typischerweise direkt mit der Wertentwicklung eines Instruments (z.B. Anlagefonds) verrechnet, was zu einer Verminderung der Rendite führt. Beispiele für implizite Kosten: Die Preisspanne bei einer Devisentransaktion zwischen abgerechnetem Kurs und Mittelkurs oder die innerhalb eines Anlagefonds anfallenden Kosten.
    • Indexiertes Management (Indexing)

      Das Ziel des indexierten Managements besteht in der Erzielung eines marktkonformen Ergebnisses nach Abzug der Kosten, indem die Portfoliozusammenstellung (Allocation) sich eng am Vergleichsindex hält.
    • Indirekte Vermögensverwaltungskosten

      Innerhalb der Vermögensverwaltung anfallende Kosten, um welche die Rendite einer Anlagekategorie reduziert wird und entsprechend nicht separat in Rechnung gestellt werden. Beispiele dafür sind die Kosten innerhalb von Anlagefonds oder Transaktionsosten und nicht rückforderbare Quellensteuern (Sockelsteuern).

    • Information Ratio

      Indikator für die Fähigkeit eines Portfolio-Managers, eine bessere Performance zu erzielen als die Benchmarkrendite. Berechnet wird die Information Ratio als Verhältnis zwischen Outperformance und Tracking Error. Die Kennzahl zeigt auf, inwiefern sich die Übernahme von unsystematischem Risiko gelohnt hat.
    • Invalidenrente

      Leistungen bei Berufs- oder Erwerbsinvalidität. Sie werden längstens bis zum vollendeten 65. Altersjahr ausgerichtet.

    • Investition

      Kauf von Finanzanlagen in Form von Obligationen, Aktien, Devisen etc..

    • Investment Audit

      Halbjährlicher, ausführlicher Bericht des Investment Controllers bezüglich der Zielerreichung (Soll-/Ist-Vergleich) und des Erfolgs der Anlagebewirtschaftung.
    • Investment Controller

      Das externe Investment Controlling besorgt die Berichterstattung an den Anlageausschuss über die Einhaltung der Anlagerichtlinien sowie der gesetzlichen und reglementarischen Anlagevorschriften und ist zuständig für die nachgelagerte Überwachung der Anlagestrategie und Prozessumsetzung, der internen und externen Vermögensbewirtschaftung sowie der Richtlinieneinhaltung.

    • Investment Controlling

      Führungssystem, das den Verantwortlichen einer Pensionskasse erlaubt, den Finanzierungsprozess ziel- und risikokonform zu steuern. Es soll im wesentlichen folgende Anforderungen erfüllen:

      • Stärkung der Führungseffizienz
      • Anwendung allgemein anerkannter Management-Methoden auf die Führung der Pensionskasse
      • Schaffung einer erhöhten Transparenz der Finanzierungsmechanismen
      • Sicherstellung eines grösstmöglichen Handlungsspielraumes durch frühzeitiges Erkennen möglicher Finanzierungsprobleme
      • Schaffung der notwendigen organisatorischen Voraussetzungen, um Stiftungsräte bzw. Mitglieder eines Anlageausschusses in die Lage zu versetzen, ihre Führungsverantwortung wahrnehmen zu können.
    • IRR (Internal Rate of Return)

      Die Internal Rate of Return ist eine Methode aus der Investitions-Rechnung. Sie wird verwendet um die Effizienz eines Investments zu beur-teilen. Die IRR widerspiegelt den Zinssatz (Diskontsatz), der angesetzt werden muss, damit der Barwert der Investition (en) inklusive sämtlicher zukünftiger Cash Flows exakt 0 ergibt.
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  • J

    • Jahresrendite

      Die geometrische Verknüpfung von Renditen findet beispielsweise dann Anwendung, wenn aus 12 Monatsrenditen die entsprechende Jahresrendite ermittelt werden soll: Jahresrendite in Prozent = [(1+r1)*(1+r2)*…*(1+r12)-1].

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  • K

    • Kapitaldeckungsverfahren

      Beim Kapitaldeckungsverfahren werden die Vorsorgeleistungen planmässig vorfinanziert. Man geht vom Grundsatz aus, dass jede Generation die Mittel für den eigenen Versicherungsschutz selbst äufnet. Sämtliche laufenden und anwartschaftlichen Ansprüche sind somit durch ein entsprechendes Deckungskapital sichergestellt.
    • Kapitalleistungen Altersbezug

      Bei der Alterspensionierung kann das Sparguthaben ganz oder teilweise als Kapital bezogen werden. Ein Kapitalbezug muss der BVK mindestens 1 Monat vor der Alterspensionierung schriftlich mitgeteilt werden. Innerhalb dieser Frist kann die Mitteilung nicht mehr widerrufen werden.

    • Kohortenmodell

      Die BVK hat – wie die meisten der über die Jahre gewachsenen Pensionskassen – in ihrem Bestand laufende Altersrenten, die mit Umwandlungssätzen von zwischen 4,87% und 7,2% (Alter 65) berechnet wurden. Teilweise wurden zudem umfangreiche Abfederungsmassnahmen gewährt. Es stellt sich deshalb im Zusammenhang mit Leistungsverbesserungen, die Frage der fairen Verteilung zwischen den Rentnergenerationen. Im Vorsorgereglement wird deshalb bereits heute für jeden Rentnerjahrgang einfach und transparent festgehalten, wie hoch das bei der Pensionierung abgegebene Zinsversprechen war. Dabei werden der angewendete Umwandlungssatz sowie die in den letzten 10 Jahren vor der Pensionierung dem Jahrgang zugesprochenen Aufwertungsgutschriften berücksichtigt. Dieser Zinssatz wird dann Jahr für Jahr der effektiven Verzinsung der Sparguthaben der Arbeitnehmenden gegenübergestellt. Auf dieser Basis wird entschieden, ob und welche Jahrgänge bei einem Deckungsgrad von mindestens 115% in den Genuss von Leistungsverbesserungen kommen. Die BVK nennt das Modell Kohortenmodell, weil es sich am Jahrgang und dem effektiven Pensionierungszeitpunkt eines Rentners orientiert.

    • Koordinationsabzug

      Betrag, welcher vom AHV-Bruttolohn (massgebenden Lohn) abgezogen wird, um den versicherten Lohn zu berechnen. Der Abzug dient der Koordination zwischen der 1. und 2. Säule. Der Koordinationsabzug beträgt 7/8 der maximalen einfachen AHV-Rente, d.h. CHF 24’675 (Stand 2015).

    • Korrelation

      Die Korrelation bzw. der Korrelationskoeffizient dient als statistisches Mass für den Zusammenhang zweier Grössen bzw. Anlagen. Der Wertebereich ist zwischen -1 und +1 normiert. Je näher der Korrelationskoeffizient bei +1 liegt, desto stärker hängt die Entwicklung der beiden betrachteten Anlagen zusammen und desto kleiner ist der -> Diversifikationseffekt der Kombination dieser beiden Anlagen.
    • Kumulative Effekten

      Bei den kumulativen Effekten handelt es sich um die Fähigkeit des Portfolio Managers, diejenigen Anlagesegmente überzugewichten, in denen er gleichzeitig auch eine Outperformance gegenüber dem Teilindex generiert.
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  • L

    • Leistungsprimat

      Wir sprechen von einer Vorsorgeeinrichtung mit Leistungsprimat, wenn die Höhe der Vorsorgeleistungen in Prozenten des versicherten Lohnes im Reglement festgelegt sind und daraus die Höhe der Beiträge abgeleitet wird.
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  • M

    • Meldepflicht

      Pflicht des Versicherten, der Kasse unaufgefordert alle Änderungen zu melden, die für die Anwendung des Reglements erforderlich sind: Änderung des Zivilstandes, der Familienverhältnisse, der Unterhaltspflicht. Ferner für Invalide: Pflicht, bei der Eidg. IV eine Rente geltend zu machen und den IV-Entscheid mitzuteilen, usw.
    • Mindestzinssatz

      Das BVG schreibt vor, dass das BVG-Altersguthaben der Versicherten mit einem Mindestzinssatz verzinst werden muss. Der Mindestzinssatz wird vom Bundesrat festgelegt. Er berücksichtigt dabei die Entwicklung der Rendite marktgängiger Anlagen, insbesondere der Bundesobligationen, sowie zusätzlich der Aktien, Anleihen und Liegenschaften.
    • Monitoring

      Das durch den Controller durchgeführte Monitoring umfasst vorab die monatliche Aktualisierung der Risikoanalyse der Vorsorgeeinrichtung auf Grund der effektiv erwirtschafteten Ergebnisse, die Überwachung bezüglich der Einhaltung der Auftragsspezifikationen (z.B. gemäss Anlagekonzept) sowie das Aufzeigen eines allfällig erforderlichen Sicherungsbedarfes (Frühwarnsystem).
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  • N

    • Nettoeinkommen

      Das Nettoeinkommen berechnet sich wie folgt: Brutto-Erwerbseinkommen abzüglich Sozialabgaben wie AHV, ALV usw.

    • Nichttraditionelle Anlagen

      • Hedge Funds
      • Private Equity
      • Rohstoffe / Commodities
    • Normalverteilung

      Die Normalverteilung ist eine statistische Verteilung, bei der ein positives Abweichen vom Erwartungswert genauso wahrscheinlich ist, wie die Abweichung nach unten um den gleichen Wert. In der Finance geht man in der Regel von Normalverteilten Renditen aus.
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  • O

    • Option

      Eine Option beinhaltet, im Gegensatz zum Futurekontrakt, das Recht aber nicht die Pflicht, eine bestimmte Menge eines Wertpapiers zum Ausübungspreis während (amerikanische Option) oder am Ende (europäische Option) einer bestimmten Laufzeit zu kaufen (Call Option) oder zu verkaufen (Put Option).
    • Outsourcing

      Auftragsvergabe an externe Anbieter von (Finanz-)Dienstleistungen.
    • Over the Counter (OTC)

      Amerikanische Bezeichnung für den ausserbörslichen (ausserhalb der «traditionellen» Börse) Handel mit Wertpapieren (= über den Ladentisch bzw. den Bankschalter). Der sehr bedeutende Over the counter-Markt umfasst vor allem den über den Telefonverkehr laufenden Handel mit Wertpapieren (v.a. in Aktien).
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  • P

    • Paritätisches Organ

      Das paritätisch zusammengesetzte Organ der BVK, die Verwaltungskommission, besteht aus gleich vielen Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertreter. Die Verwaltungskommission ist ein beratendes Organ des Regierungsrates.
    • Partnerschaftsrente

      Leistungen an den überlebenden Partner einer eheähnlichen Lebensgemeinschaft.
    • Passive Anlagestrategie

      Investmentstil, der den Vergleichsindex abzubilden bestrebt ist, im Gegensatz zur aktiven Anlagestrategie, die versucht, den Index zu schlagen.
    • Perennität

      Gewährleistung, dass die Abgänge an beitragszahlenden Versicherten in Zukunft grundsätzlich durch Neuzugänge ersetzt werden.
    • Performance

      Die Performance widerspiegelt den Erfolg (Gewinn oder Verlust) bezüglich einer Einzelanlage, eines Portfolios (Anlagekategorie) oder der gesamten Kapitalanlage auf dem durchschnittlich investierten Kapital während einer bestimmten Periode. Bei der Berechnung werden allfällige Kapitalflüsse berücksichtigt. Zur Berechnung der Performance haben sich verschiedene Methoden durchgesetzt. Die BVK bedient sich auf monatlicher Basis der zeitgewichteten Methode, bei der die Kapitalflüsse berücksichtigt werden. Die monatlichen Renditen werden schliesslich geometrisch verknüpft.

    • Performance-Attribution

      Die Performance-Attribution dient dazu, die Leistung des Portfolio Managers zu beurteilen, indem die Performance-Differenz zwischen Portfolio und entsprechender Benchmark verschiedenen Entscheidungsgrössen zugeordnet wird. Auf Kategorienebene sind Aussagen betreffend Glück oder Können des Portfolio Managers und die Feststellung, ob ausgeprägte Selektions- oder Timingfähigkeiten vorhanden sind, möglich. Eine Performance-Attribution weist im Wesentlichen die drei Komponenten -> Selektivität, -> Taktik (oder Timing) sowie -> kumulative Effekte aus.
    • Periodentafel

      Die Tafeln, auch Sterbetafeln genannt, geben Auskunft, wie viele Personen einer grossen Gruppe pro Altersjahr sterben. Es lassen sich die Lebenserwartung eines neugeborenen Kindes und die Lebenserwartung einer Person in einem bestimmten Alter errechnen. Für die Berechnung des Umwandlungssatzes ist die Restlebenserwartung einer Person im Alter von 65 Jahren wichtig. Dafür gibt es zwei unterschiedliche Systeme: die Periodentafel und die Generationentafel.

      Die Periodensterbetafel ist eine Momentaufnahme. Die durchschnittliche Lebenserwartung eines 10-jährigen Kindes wird im gleichen Zeitraum wie jene einer 65-jährigen Person gemessen. Das 10-jährige Kind wird aber in 55 Jahren, wenn es 65-jährig ist, höchstwahrscheinlich eine höhere Restlebenserwartung haben, als eine heute 65-jährige Person. Die Generationensterbetafel berücksichtigt die steigende Lebenserwartung und zwar auch nach der Pensionierung. Unter Experten gilt diese Grundlage deshalb als zuverlässiger.

      Siehe «Versicherungstechnische Grundlagen»

    • Private Equity

      Private Equity i.e.S. umfasst langfristige, nicht über einen etablierten Sekundärmarkt handelbare (deshalb „Private“), Investitionen in das Eigenkapital (deshalb „Equity“) von Unternehmen. Die Finanzierungsziele können dabei Unternehmungen und Projekte umfassen. Im weiteren Sinne kann es zudem privat platzierte bzw. gehaltene Fremdkapitalfinanzierungen, i.d.R. mit einem mehr oder weniger stark ausgeprägten Bezug zum Eigenkapital, beinhalten. Solche Fremdfinanzierungen sind überwiegend unter der Bezeichnung „Mezzanine“ (aus Architektur: Zwischengeschoss) zu finden, weil sie im Zuge der Gesamtfinanzierung eines Vorhabens, z.B. bei einem Leveraged Management Buyout, die Finanzierungslücke zwischen Eigenkapital und traditioneller Kreditfinanzierung (z.B. Senior Bank Loan) schliessen. Private Equity hat zudem längst in sog. PIPE-Transaktionen (Private Investments in Public Equity) auch die öffentlichen Kapitalmärkte erschlossen, indem kotierte Unternehmungen durch Going Privates in prvates Eigentum überführt werden.

      Private Equity Investments werden sowohl unter primär finanzieller, wie aber auch strategischer Sicht vorgenommen. Jede Phase der Lebenszykluskurve eines Unternehmens, von der Gründung, über die Wachstumsphase, Marktsättigung bis zum Turnaround, stellt einerseits eine unternehmerische Krise im Sinne einer Herausforderung sowie eine Chance dar; Private Equity kann grundsätzlich in jeder einzelnen Phase als Finanzierungsform in Frage kommen. Es müssen deshalb im Rahmen der Finanzierungsstadien zwingend Venture/Growth Capital, Buyouts und Special Situations differenziert werden. In Anlehnung an diese Differenzierung können hauptsächlich die Wachstumsfinanzierung, Leveraged Finance und Rekapitalisierung als Hauptfinanzierungstypen unterschieden werden.

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  • R

    • Rating

      Englischer Fachausdruck für die bonitätsmässige Einstufung von Kreditnehmern und der von ihnen herausgegebenen Wertpapiere (z.B. Anleihens-Rating für die Einstufung von Obligationen).
    • Reglement

      Das Reglement enthält die für die Vorsorgeeinrichtung verbindlichen Regelungen bezüglich Rechte, Ansprüche, Pflichten und Einschränkungen für die Versicherten und die Arbeitgeber. Für versicherte Personen mit einer kantonalen Anstellung gelten die Statuten. Massgebend für versicherte Personen bei angeschlossenen Arbeitgebern ist der Versicherungsvertrag.
    • Regressionsanalyse

      Die Regressionsanalyse ist ein statistisches Verfahren der Zeitreihenanalyse und ermöglicht eine recht einfache Beurteilung der Vermögensbewirtschaftung. In einem ersten Schritt wird dazu auf der vertikalen Achse die Portfoliorendite abgetragen, während auf der horizontalen Achse die Benchmarkrendite angegeben wird (korrigiert um den risikolosen Zinssatz; daher Überschussrendite). Nun gilt es eine Gerade zu bestimmen, welche die Punktewolke der verschiedenen Investments am besten repräsentiert. Die Lage der resultierenden Regressionsgerade wird durch den -> Alpha-Faktor für den Achsenabschnitt und den -> Beta-Faktor für die Steigung repräsentiert.
    • Rendite

      Der Begriff wird unterschiedlich verwendet. Einerseits versteht man darunter nur die Zinszahlung auf einer Obligation oder die Dividendenzahlung bei einer Aktie (ausgedrückt in Prozent), anderseits den Totalertrag (in Prozent) über eine bestimmte Anlageperiode. Bei der Ermittlung des Gesamtertrages wird neben der Zins- oder Dividendenzahlung auch die Kursveränderung über einen bestimmten Zeitraum berücksichtigt, entweder mit oder ohne Kosten.
    • Renditeperspektive

      Die (zukünftige) Renditeperspektive der einzelnen Kategorien wird über eine Reverse Optimization gewonnen. Dabei wird davon ausgegangen, dass die momentane Kapitalisierung der Märkte (Anlagekategorien) einem effizienten Marktportfolio entspricht. Daraus wird die im Markt implizierte Renditeerwartung berechnet. Das Ergebnis ist bis auf einen Faktor linear skalierbar. Die Skalierung erfolgt anhand des Marktyields von Langzeitanleihen.
    • Rentner

      Person, die irgendeine Rente bezieht (eidgenössische Versicherung, berufliche Vorsorge, private Rentenverträge, usw.). Altersrentner, Invalide, überlebende Ehegatten und Waisen gehören dem Bestand der Rentner an.
    • Reporting

      Sämtliche mit dem Berichtswesen des Controllers an die Verantwortungsträger der Vorsorgeeinrichtung in Zusammenhang stehenden Tätigkeiten.
    • Retrozessionen

      Unter Retrozessionen versteht man in der Finanzbranche die teilweise Weitergabe von eingenommenen Gebühren, Verkaufsprovisionen oder andere Vergütungen. Oft bezahlen beispielsweise Anbieter von Finanzprodukten (z.B. eine Fondsleitung) den Banken oder Vermögensverwaltern Gebühren (Provisionen), falls diese Gelder in das entsprechende Anlageprodukt (z.B. Anlagefonds) investieren.

    • Risiko

      Das Risiko bzw. die -> Volatilität einer Anlage bezieht sich auf die Unsicherheit über deren Rendite in der Zukunft. Als Mass für die Beschreibung von solchen Renditeschwankungen dient in der Regel die -> Standardabweichung, welche aus historischen monatlichen Renditen ermittelt wird. Bei der Standardabweichung handelt es sich um ein absolutes Risikomass, das in ein systematisches und ein unsystematisches oder titelspezifisches Risiko zerlegt werden kann. Während das systematische Risiko durch allgemeine Schwankungen des Gesamtmarktes induziert wird, ist das unsystematische Risiko titelspezifisch.
    • Risikoadjustierung

      Bei der Risikoadjustierung wird die Portfolioperformance mit dem risikokorrigierten Benchmarkresultat verglichen. Grundlage dafür bildet die Erkenntnis, dass ein höheres Risiko mit einer höheren Rendite abgegolten wird. Notwendig ist eine Risikoadjustierung deshalb, weil eine absolute Outperformance möglicherweise nur unter Inkaufnahme eines höheren Risikos zustande gekommen ist. Auf der anderen Seite muss eine absolute Underperformance nicht zwangsläufig schlecht sein, wenn das Resultat mit einem tieferen Risiko (verglichen mit dem Risiko der Benchmark) einhergegangen ist. Dieser Umstand führt dazu, dass die Leistung des Portfolio Managers nicht anhand der absoluten Performance bewertet werden darf.
    • Risikobeitrag

      Der Risikobeitrag wird zur Finanzierung der Risikoleistungen (Invalidität und Todesfall) verwendet und monatlich vom Lohn abgezogen.
    • Risikofähigkeit

      Möglichkeit, in ertragsreichere und damit auch risikoreichere Anlagen zu investieren. Die Risikofähigkeit liegt vor, wenn eine Vorsorgeeinrichtung über die reglementarisch vorgesehenen Wertschwankungsreserven verfügt.
    • Rohstoffe

      Rohstoffe sind Massengüter, wie z.B. Agrargüter, Metalle und Energieträger, die i.d.R. aus physischer Ressourcengewinnung stammen. Sie werden normalerweise als standardisierte Termingeschäfte über regulierte Börsen gehandelt. Trotz zunehmender Bedeutung der Finanzinvestoren dient der Rohstoff-Derivatehandel nach wie vor v.a. den Rohstoffproduzenten zur Absicherung zukünftiger Produktionserträge. Für den Finanzinvestoren kann ein Rohstoffinvestment physisch oder derivativ über Futures, ETF’s, Fonds und andere Formen der kollektiven Kapitalanlage erfolgen.
    • RVPI (Residual Value to Paid in)

      Kennzahl im Private Equity, welche den Wert des unrealisierten Teils eines Investments ins Verhältnis zum einbezahlten Kapital setzt. Damit werden Anzeichen über den bisherigen Realisierungs- und Reifegrad eines Investments erkennbar.
    • R2

      Der Determinationskoeffizient R2 gibt an, welcher Anteil des Gesamtrisikos eines Portfolios ausschliesslich auf Marktschwankungen zurückzuführen ist, und nicht etwa titelspezifisch ist. Ein Wert nahe bei 1 (der Wertebereich ist zwischen 0 und 1 normiert) deutet damit auf ein geringes Eigenleben des Portfolios hin.
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  • S

    • Sanierungsmassnahmen

      Über einen bestimmten Zeitraum definierte Massnahmen zur Behebung einer Unterdeckung.
    • Schwankungsreserven

      -> Wertschwankungsreserve
    • Securities Lending

      Ausleihungen von Wertpapieren auf bestimmte oder unbestimmte Dauer gegen Entgelt.
    • Selektivität (Titelwahl)

      Bei der Selektivität geht es um die Fähigkeit des Portfolio Managers, durch eine geschickte Titelwahl innerhalb eines Anlagesegmentes (Anlagekategorie, Land, Branche etc.) den jeweiligen Teilindex (Kategorienindex, Länderindex, Branchenindex) zu schlagen. Ein positiver Selektivitäts-Effekt deutet somit darauf hin, dass der Portfolio Manager über Stärken bei der Titelwahl verfügt.
    • Sharpe-Ratio

      Bei der Sharpe-Ratio handelt es sich um eine Massgrösse der Performanceanalyse, bei der die Überschussrendite einer Anlage (Anlagerendite abzüglich risikofreiem Zinssatz) mit dessen Gesamtrisiko normiert wird:

      Sharpe-Ratio = (Rendite – risikofreier Zins)/Standardabweichung

      Der Anleger erfährt, wie stark das totale Risiko seines Investments in Form einer Überschussrendite entschädigt wird.
    • Sicherheitsfonds

      Stiftung, welche von sämtlichen Vorsorgeeinrichtungen, die reglementarische Leistungen erbringen, finanziert wird. Der Sicherheitsfonds stellt die Leistungen bis zum anderthalbfachen oberen Grenzbetrag (2015: CHF 126’900) bei Zahlungsunfähigkeit der Vorsorgeeinrichtung sicher und leistet Ausgleichszahlungen an Vorsorgeeinrichtungen mit ungünstiger Altersstruktur.

    • Small & Mid Caps

      Englischer Fachausdruck für Aktien von Gesellschaften mit einer kleinen oder mittelgrossen Marktkapitalisierung. Die Definition der Grössenordnungen richtet sich nach dem jeweiligen Aktienmarkt und ist somit unterschiedlich.
    • Sollrendite

      Bei der Sollrendite handelt es sich um die Anlagerendite, die nötig ist, um den Deckungsgrad auf unverändertem Niveau zu halten. Jeder zusätzlich eingenommene Franken erhöht den Deckungsgrad. Zudem ist die Sollrendite der BVK vom Deckungsgrad abhängig, weil dieser auch die Höhe der Sanierungsbeiträge der Arbeitgeber- und Arbeitnehmer steuert.

    • Sparbeitrag

      Die monatliche Spargutschrift wird Ihrem individuellen Sparguthaben gutgeschrieben und aus den Sparbeiträgen des Arbeitnehmers und Arbeitgebers finanziert. Je grösser das Sparguthaben zum Zeitpunkt der Pensionierung, desto höher sind Ihre Altersleistungen – und umgekehrt.

    • Sparbeitragsvarianten

      Die BVK bietet unterschiedliche Sparpläne zur Finanzierung der Altersleistungen an. Versicherte können selber für sich entscheiden, ob sie mehr oder weniger hohe Sparbeiträge beisteuern wollen. Zur Wahl stehen die Varianten «Basis» (-2%), «Standard» und «Top» (+2%).

    • Sparguthaben

      Summe der angesammelten Spargutschriften inkl. Freizügigkeitsleistungen und Zinsen. Das Sparguthaben entspricht der Freizügigkeitsleistung. Die Altersrente wird aufgrund des Sparguthabens berechnet.
    • Standardabweichung

      Die Standardabweichung ist ein absolutes Risikomass. Je stärker die Renditeschwankungen einer Anlage sind, desto grösser ist die Standardabweichung bzw. das Risiko dieser Anlage. Für den Begriff der Standardabweichung wird in der Regel das Synonym -> Volatilität verwendet.
    • Standardkategorien

      Die Standardkategorien umfassen folgende acht Hauptkategorien innerhalb der Kapitalanlagen der BVK: Liquidität, CHF-Obligationen, Fremdwährungsobligationen, Darlehen, Hypotheken, Aktien Schweiz, Aktien Ausland und Liegenschaften.
    • Strategierisiko

      Das Strategierisiko beinhaltet die Möglichkeit, dass aufgrund der Anlagestrategie bzw. der Vermögensstruktur, welche dem Finanzierungsprozess zugrunde liegt, die Kontinuität bzw. das finanzielle Gleichgewicht der Pensionskasse verloren gehen könnte.
    • Strategische Asset Allocation (SAA)

      Definition des langfristigen Anlageleitbildes der Vorsorgeeinrichtung, unter Berücksichtigung der Leistungsverbindlichkeiten und der Risikofähigkeit, welches Aufschluss gibt über die Aufteilung des Vermögens nach Anlagekategorien und Anlagemärkten.
    • Supranationale Organisation

      Überstaatliche Wirtschaftsgemeinschaften wie Weltbank, Asiatische Entwicklungsbank, Europäische Investitionsbank etc., die als Emittenten am Kapitalmarkt auftreten.
    • Swiss Market Index

      Der SMI ist als Blue-Chip-Index der bedeutendste Aktienindex der Schweiz und enthält die 20 grössten Titel aus dem SPI. Seine Zusammensetzung wird einmal pro Jahr überprüft. (Indexbasis 30. Juni 1988 = 1500 Punkte)
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  • T

    • Taktik (Gewichtung)

      Bei der Taktik geht es um die Timing-Fähigkeiten des Portfolio Managers. Gelingt es dem Manager durch die Über- oder Untergewichtung eines Anlagesegmentes (Anlagekategorie, Land, Branche, Währung etc.) im Vergleich zur Benchmark einen Mehrertrag zu generieren, schlägt sich dies in einem positiven Taktikeffekt nieder.
    • Taktische Asset Allocation

      Taktik bezeichnet die Bemühungen im täglichen Portfolio Management, durch kurzfristige, gezielte Abweichungen von der Strategie einen Mehrertrag zu erzielen. In der Regel werden Schwankungsbandbreiten definiert, innerhalb derer von der Strategie abgewichen werden darf.
    • Technischer Zinssatz

      Der technische Zinssatz ist die rechnerische Grösse, die dem langfristig mit grosser Sicherheit erwarteten Anlageertrag entsprechen sollte. Mit anderen Worten: derjenige Zinssatz, der in Zukunft auf dem verbleibenden Kapital im Durchschnitt erwirtschaftet werden muss, um die laufenden Renten zahlen zu können.

    • Total Expense Ratio (TER)

      Die Total Expense Ratio (Abkürzung: TER) oder Gesamtkostenquote ist eine Kennzahl, die Aufschluss darüber gibt, welche direkten und indirekten Kosten im Rahmen der Vermögensanlage jährlich anfallen.

      Die TER greift auf Ebene der Gesamtanlagen einer Pensionskasse und enthält Verwaltungsgebühren. Zu den TER-Kosten gehören insbesondere Management-, Performance-, Depot-, Administrations-, Benchmarking-, Analyse- und Servicegebühren. Vergleiche dazu auch die TER OAK gemäss: http://www.oak-bv.admin.ch/de/index.html

    • Teuerungszulage

      Die BVK kann die Renten erhöhen, wenn dadurch das finanzielle Gleichgewicht der Kasse nicht gefährdet wird. Die finanzielle Lage, die namentlich vom Jahresergebnis der Kapitalanlagen abhängt, ist massgebend für die Ausrichtung solcher Zulagen. Die Renten werden also nicht automatisch der Teuerung angepasst.
    • Todesfallsumme

      Leistung im Todesfall, wenn keine Rentenleistungen ausgerichtet wurden oder auszurichten sind.
    • Tracking Error

      Mass für die Höhe, mit der die Portfoliorendite von der Benchmarkrendite abweicht. Während es sich beim historischen Tracking Error um die -> Volatilität der realisierten Renditedifferenzen handelt, ist der geschätzte Tracking Error ein Abweichungsmass für die Differenz zwischen zu erwartender Portfoliorendite und zu erwarteter Benchmarkrendite, das auf der Basis der systematischen und unsystematischen Risikoprofile der einzelnen Portfoliobestandteile geschätzt wird.
    • Treynor-Ratio

      Bei der Treynor-Ratio handelt es sich um eine Massgrösse bei der Performance-Analyse, bei der die Überschussrendite einer Anlage ins Verhältnis zu dessen systematischem Risiko (-> Beta) gesetzt wird:

      Treynor-Ratio = (Rendite – risikofreier Zins)/Beta

      Damit erfährt der Anleger, wie hoch die Überschussrendite pro Einheit systematisches Risiko ausfällt.
    • TVPI (Total Value to Paid in)

      Kennzahl im Private Equity, welche die Summe aus dem Total der Auszahlungen und dem Wert des unrealisierten Teils eines Investments ins Verhältnis zum einbezahlten Kapital setzt. Als interimistische Kennzahl zeigt sie sämtliche Cash Flows aus dem und Wertveränderungen des Investments im Verhältnis zum Investment; der finale TVPI kann dahingegen keinen Residual Value mehr enthalten und zeigt die definitive quotale Veränderung des eingesetzten Kapitals.
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  • U

    • Überbrückungszuschuss zur Altersrente

      Der Überbrückungszuschuss ist eine Vorsorgeleistung der BVK. Er hilft versicherten Personen im Falle einer Frühpensionierung, die noch fehlende AHV-Altersrente teilweise zu ersetzen. Der Überbrückungszuschuss stellt eine Art Ersatzeinkommen dar, das von der BVK bis zum Erreichen des ordentlichen AHV-Pensionierungsalters (Frauen 64, Männer 65) geleistet wird. Im Anschlussvertrag kann diese Leistung ausgeschlossen werden.

    • Überbrückungszuschuss zur Invalidenrente

      Temporäre Leistung, die von der BVK zu den Invalidenrente/Berufsunfähigkeitsleistungen bis zum Einsetzten der Leistungen der Eidg. IV/AHV ausgerichtet wird. Der Überbrückungszuschuss wird längstens bis zur Erreichung des ordentlichen AHV-Rentenalters ausgerichtet, sofern die Voraussetzung dazu erfüllt sind. Finanzierung durch die BVK.

    • Umsetzungsrisiko

      Das Umsetzungsrisiko beinhaltet die Möglichkeit, dass die operative Vermögensbewirtschaftung derart von der Anlagestrategie abweicht, dass die effektiven Resultate vom Anlageleitbild völlig abgekoppelt sind.
    • Umlageverfahren

      Beim Umlageverfahren wird der jährliche Beitrag periodisch so festgelegt, dass aus ihm die in der entsprechenden Periode anfallenden Vorsorgeleistungen erbracht werden können. Weder die laufenden noch die anwartschaftlichen Ansprüche sind somit durch ein entsprechendes Deckungskapital sichergestellt. Die AHV wird u.a. nach diesem Verfahren geführt.
    • Umwandlungssatz

      Prozentsatz, mit welchem das Sparguthaben im Zeitpunkt des Altersrücktritts in die jährliche Altersrente umgerechnet wird. Der Umwandlungssatz wird auf Monate genau berechnet.

      Beispiel (gültig bis 31.12.2016): Rücktrittsalter 62, Sparguthaben CHF 400’000, Umwandlungssatz 5,78%. Die jährliche Rente beträgt 5,78% von CHF 400’000, also CHF 23’120.

      Umwandlungssätze der BVK ab 01.01.2017:

      Alter

      Heute

      Neu

       

       

      1952

      1953

      1954

      1955

      1956

      1957

      ...

      60

      5.54%

       

       

       

       

       

      4,27%

      ...

      61

      5,66%

       

       

       

       

      4,38%

      4,37%

      ...

      62

      5,78%

       

       

       

      4,49%

      4,48%

      4,47%

      ...

      63

      5,90%

       

       

      4,61%

      4,60%

      4,59%

      4,58%

      ...

      64

      6,05%

       

      4,74%

      4,73%

      4,72%

      4,71%

      4,70%

      ...

      65

      6,20%

      4,87%

      4,86%

      4,85%

      4,84%

      4,83%

      4,82%

      ...

      66

      6,35%

      5,01%

      4,99%

      4,98%

      4,97%

      4,96%

      4,95%

      ...

      ...

      ...

      ...

      ...

      ...

      ...

      ...

      ...

      ...

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  • V

    • Venture Capital

      Als Venture Capital (Risiko- oder Wagniskapital) bezeichnet man die Finanzierung junger Firmen auf ihrem Weg von der Gründung bis zum Börsengang oder Verkauf. Die Finanzierung erfolgt mittels Aktienkapital und nicht durch Bankkredite.
    • Versicherter Lohn

      Um den durch die Pensionskasse versicherten Lohn zu berechnen, nehmen Sie den jährlichen AHV-Bruttolohn (inkl. 13.) und ziehen den Koordinationsabzug ab. Bei Teilzeitangestellten wird der Koordinationsabzug anteilsmässig berücksichtigt.
    • Versicherungsgericht

      Jeder Kanton bezeichnet als kantonale Instanz ein Gericht, das über Streitigkeiten, die sich aus einem Vorsorgeverhältnis ergeben, entscheidet. Kanton Zürich: Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, Postfach, 8401 Winterthur
    • Versicherungskasse

      Häufiger Name von Vorsorgeeinrichtung des Bundes, eines Kantons oder einer Gemeinde. Formeller Name der BVK: «Versicherungskasse für das Staatspersonal des Kantons Zürich»
    • Versicherungstechnische Grundlagen

      Die Berechnungen der Verpflichtungen einer Pensionskasse basieren auf biometrischen Grundlagen, also beispielsweise der Wahrscheinlichkeit zu sterben, invalid zu werden oder zu heiraten. Diese Wahrscheinlichkeiten werden aus Statistiken gewonnen, die aufgrund von Beobachtungen grosser Versichertenbestände über mehrere Jahre erstellt werden. Die Zusammenstellung aller Wahrscheinlichkeiten, inklusive den sich daraus ergebenden Barwerten zur Berechnung von Pensionsverpflichtungen, wird als «versicherungstechnische Grundlagen» bezeichnet. Diese müssen regelmässig, in der Regel nach fünf bis zehn Jahren, den aktuellen Entwicklungen angepasst werden.

      Die BVK verwendet als versicherungstechnische Grundlage seit dem 1. Januar 2012 die VZ 2010. Diese basieren auf den Beobachtungen der Pensionskasse der Stadt Zürich sowie weiterer 21 öffentlich-rechtlicher Pensionskassen. Auch die BVK stellte Daten dazu zur Verfügung.

      Der technische Zinssatz der BVK beträgt 3,25%. Dieser wird per 1. Januar 2017 auf 2% reduziert. Es handelt sich dabei um einen rechnerischen Zins. Er findet vor allem bei der Verzinsung der Deckungskapitalien der laufenden Renten Anwendung und bildet dadurch eine wichtige Berechnungsgrundlage des Umwandlungssatzes.

    • Vertrauensärztliche Untersuchung

      Ärztliche Untersuchung im Rahmen der Abklärungen, ob eine Invalidität vorliege. Sie wird durch eine/n vom Regierungsrat gewählte/n Vertrauensärztin oder Vertrauensarzt durchgeführt.
    • Volatilität

      Statistisches Mass für die Kursschwankungen eines Portfolios oder eines Finanz-Instrumentes während eines bestimmten Zeitraumes. Die Volatilität wird meist in Prozent pro Jahr angegeben (-> Risiko oder -> Standardabweichung).
    • Vorbezug

      Bezug des Sparguthabens vor dem Altersrücktritt. Er ist nur zur Wohneigentumsförderung und im Rahmen einer Scheidung (gerichtlich angeordnet) zulässig.
    • Vorsorgeausweis

      Der Vorsorgeausweis ist ein Informationsdokument für die versicherte Person und enthält Angaben über voraussichtliche persönliche Ansprüche und die aktuelle Vorsorgesituation.
    • Vorsorgeeinrichtung

      Anderer Begriff für Pensionskasse oder Versicherungskasse.
    • Vorsorgefall

      Als Vorsorgefall gilt das Erreichen des Pensionsalters, die Invalidität oder der Tod.
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  • W

    • Währungsmanagement

      Währungsmanagement befasst sich mit der aktiven Bewirtschaftung von Währungen. Sie versuchen hauptsächlich durch quantitative Handelssysteme oder durch fundamentale Analysen einen Mehrertrag aus dem Handel mit verschiedenen Währungen zu erwirtschaften.
    • Waise

      Kind eines verstorbenen Versicherten (aktiv oder pensioniert), das infolge Tod des Versicherten Anspruch auf eine Rente hat. Der Anspruch besteht, solange die reglementarischen Bestimmungen erfüllt sind.
    • Wandelanleihe

      Wandelanleihen sind hybride Finanzinstrumente, welche sowohl Charakteristiken von Aktien als auch von Anleihen besitzen und eine besondere Form der Schuldverschreibung darstellen. Auf der einen Seite zeichnen sich die Wandelanleihen grundsätzlich durch einen Anspruch auf feste oder variable Verzinsung und die Rückzahlung des Nominalwertes aus. Auf der anderen Seite enthält eine Wandelanleihe das Recht zur Wandlung in eine bestimmte Anzahl von Basisanlagen (i.d.R Aktien des emittierenden Unternehmens) zu einem zuvor festgelegten Umtauschpreis/-verhältnis und innerhalb einer zuvor definierten Periode.
    • Wertschwankungsreserve

      Reserven, die ab einem Deckungsgrad von über 100% gebildet werden können. Mit diesen Reserven sollen Schwankungen an den Kapitalmärkten abgefedert werden. Die Höhe der Wertschwankungsreserven ist von der individuellen Anlagestrategie abhängig. Bei der BVK sollten diese Reserven mind. 15% betragen, was einem Deckungsgrad mindestens 115% entspricht.

    • Witwe / Witwer

      Ehegatte einer verstorbenen versicherten Person.
    • Wohneigentumsförderung

      Möglichkeit zum Vorbezug resp. zur Verpfändung des vorhandenen Sparguthabens bzw. von künftigen Vorsorgeleistungen zur Finanzierung von Wohneigentum.
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  • Z

    • Zeitgewichtete Rendite

      Dieses Performancemass widerspiegelt ausschliesslich den erwirtschafteten durchschnittlichen Ertrag auf dem durch Cash Flows schwankenden Vermögensbestand im Zeitablauf. Mathematisch entspricht die zeitgewichtete Rendite dem geometrischen Durchschnitt der Renditen der zugrunde liegenden Teilperioden. Dabei beginnt eine neue Teilperiode sobald ein Kapitalfluss stattgefunden hat.
    • Zielrendite

      Die Zielrendite berücksichtigt einen Zuschlag auf die Sollrendite für den Aufbau von Schwankungsreserven. Damit kann eine Verbesserung der Reservesituation erreicht werden.