BVK - Personlavorsorge des Kantons Zürich BVK

31. Oktober 2019

Performance (YTD):
9,1%
Deckungsgrad:
102,2%
Therese Pfiffner

Das Elternhaus

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Das jährliche Familienfest ist in vollem Gange. Die erwachsenen Geschwister und ihre Partner sind in den üblichen Plaudereien über Job, Kindererziehung, Schulfragen und Anekdoten aus dem Leben verwickelt. Die Enkel haben sich aufgeteilt. Während die Grossen mit dem Handy beschäftigt sind, haben die Kleinen vom Grossmami ein neues Spiel erklärt bekommen. Dem Gejohle nach ein Spiel, das gefällt. Grosspapi ist zusammen mit einem der Kinder mit Kaffeemachen und dem Befördern von Kuchennachschub auf den Tisch beschäftigt.

Die Zukunft des Hauses planen
Alles bestens. Man geniesst das Zusammensein im grossen Wintergarten des elterlichen/grosselterlichen Hauses. Nach «Kaffee und Kuchen», wie es in der Einladung hiess, ergreift Grosspapi das Wort. Man merkt sofort, dass etwas in der Luft liegt. «Wir möchten euch noch etwas Wichtiges mitteilen. Wir planen unseren nächsten Schritt und werden in eine Alterswohnung zügeln. Das Haus hier ist mittlerweile viel zu gross und wir haben keine Lust, nur noch mit Unterhalt und Gartenpflege beschäftigt zu sein. Das ist erst einmal der Entscheid. Wann es genau sein wird, wissen wir noch nicht, wir haben erst begonnen, uns umzuschauen. Es gibt da ja eine ganze Reihe Fragen zu beantworten und Abklärungen zu treffen.» Diese Aussage muss sich erst setzen. Das Schweigen wird vom Kleinsten durchbrochen: «Gits dänn keis Summerfäscht meh?» «Doch, doch», beschwichtigt Grossmami. «Einfach an einem anderen Ort.» «Super! Dörf ich es Glace?» Für ihn ist die Sache erledigt.

Bei den erwachsenen Kindern mischen sich emotionale und rationale Gedanken. Schliesslich sind sie hier aufgewachsen und kennen jeden Winkel des Hauses. Wenn sie «nach Hause» kommen, gibt es immer noch die kleinen Rituale. Etwa einen kurzen Besuch im ehemaligen Kinderzimmer, das mittlerweile zum Näh- und Bastelzimmer umfunktioniert wurde.

Übernehmen, verkaufen, vermieten?
«Ihr müsst euch überlegen, ob jemand von euch drei Kindern das Haus übernehmen möchte oder ob wir es verkaufen sollen. Vielleicht kann man es auch für eine Zeit vermieten, bis ihr wisst, was mit dem Haus geschehen soll», führt Grosspapi seine Überlegungen weiter aus. «Ich sicher nicht», erklärt der Älteste kategorisch. «Ich habe schon Wohneigentum.» «Ich kann es mir auch nicht vorstellen, aber aus ganz anderen Gründen», meint ein anderes Kind. «Ich könnte das Haus gar nicht finanzieren. Geschweige denn, wenn ich es könnte, müsste ich ja auch genügend finanzielle Mittel zur Verfügung stellen, um meinen beiden Geschwistern ihren Erbanteil am Haus ausbezahlen zu können.» Hier beschwichtigen die Kinder, dass man auch einen Vertrag aufsetzen könnte, der die Besitz- und Wohnverhältnisse und Abhängigkeiten klärt.

«Bei der Hypothek gibt es verschiedene Varianten, die ich mal abgeklärt habe. Ich habe seinerzeit bei der BVK der Pensionskasse eine Hypothek aufgenommen, weil sie sehr gute Konditionen hatte, der Vertrag klar verständlich ohne irgendwelche undurchsichtigen Fussnotentexte war und mir versichert wurde, dass die Hypothek nicht gehandelt wird. Zudem sind die Ausstiegsklauseln äusserst fair.» Natürlich habe er sich damals noch nicht mit der Weitergabe des Hauses beschäftigt, aber über einen kurzen Chat mit der BVK erfahren, dass die Hypothek auf dem Haus belassen werden könne. Man könne sie auf eine andere Person – etwa die Kinder – übertragen. «Aber ich bin nicht bei der BVK versichert», wirft das Kind ein. «Spielt keine Rolle. Sie vergeben, wie jede Bank auch, Hypotheken an alle, die ihren Anforderungen entsprechen.»

Möglichkeiten der Finanzierung ausschöpfen
«Aber», und er hält den Zeigefinger in die Luft «vielleicht entscheiden wir uns auch, eine Alterswohnung zu kaufen. Dann müsste ich weiterhin eine Hypothek haben. Die heute laufende Hypothek kann ich bei der BVK auch für neues Wohneigentum mitnehmen. Dann müsste man für dich eine neue Hypothek rechnen. Überlegt’s euch. Wie gesagt: Es ist erst der Entscheid gefällt, dass wir über kurz oder lang das Haus verlassen werden.» «Richtig», wirft das Grossmami ein, bevor weitere tiefschürfende Diskussionen über Hauseigentum, Hypothek und Zügeltermine aufkommen. «Jetzt brauche ich etwas Hilfe, um das Nachtessen zuzubereiten. Sonst wird es für die Kinder zu spät. Die haben sicher schon wieder Hunger.»

Die BVK bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Hypothek zu übertragen.

Möchten Sie, dass Ihr Haus in der Familie bleibt?

www.bvk.ch/hypotheken

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