BVK - Personlavorsorge des Kantons Zürich BVK



28. Februar 2017

Performance (YTD):
2,2%
Deckungsgrad:
94,4%

Barauszahlung

Mit Barauszahlung ist gemeint, dass Ihre Freizügigkeitsleistung auf ein nicht gesperrtes Konto übertragen wird, z.B. auf ein Privatkonto. Bei einem Übertrag auf ein nicht gesperrtes Konto fallen Kapitalsteuern an.

Eine Barauszahlung ist möglich, ...

  • wenn Sie die Schweiz endgültig verlassen, wobei der obligatorische Anteil der Freizügigkeitsleistung («BVG-Altersguthaben») nicht bar ausbezahlt werden darf, wenn Sie in einem EU- oder EFTA-Land weiter obligatorisch gegen die finanziellen Folgen von Alter, Invalidität und Tod versichert sind. Der obligatorische Teil ist in diesem Fall auf ein Freizügigkeitskonto oder eine Freizügigkeitspolice in der Schweiz zu überweisen. Der überobligatorische Anteil kann auf ein nichtgesperrtes Konto (z.B. Privatkonto) ausbezahlt werden. Sind Sie nicht in einem EU- oder EFTA-Land obligatorisch einer Sozialversicherung angeschlossen, ist die Barauszahlung der vollständigen Freizügigkeitsleistung möglich. Der Nachweis ist durch Sie zu erbringen. Die Abklärung über die Versicherungspflicht können Sie durch die «Zentralstelle 2. Säule» vornehmen lassen.
    Weiterführende Informationen für Barauszahlungen in ein EU- oder EFTA-Land finden Sie im Merkblatt des Schweizerischen Versicherungsverbands (SVV).
  • Wichtig: Die Barauszahlung unterliegt der Quellensteuer und erfolgt erst nach der Aufgabe des Wohnsitzes in der Schweiz. Es ist in jedem Fall eine Abmeldebestätigung der Einwohnerkontrolle bzw. bei Grenzgängern die Aufhebung der Grenzgängerbewilligung beizulegen.
  • wenn Sie im Haupterwerb eine selbständige Erwerbstätigkeit aufnehmen und damit der obligatorischen beruflichen Vorsorge nicht mehr unterstellt sind. Der BVK ist in diesem Fall die Bestätigung der AHV-Ausgleichskasse als Selbständigerwerbende/-r im Haupterwerb einzureichen.
  • wenn die Freizügigkeitsleistung weniger als einen Jahresbeitrag der versicherten Person beträgt.