BVK - Personalvorsorge des Kantons Zürich
Ein Basispunkt entspricht 0,01%. Häufig werden Mandatsgebühren oder auch Renditeunterschiede (z.B. Credit Spread) zwischen verschiedenen Anleihen in Basispunkten angegeben.
Der Beta-Faktor misst das Risiko bzw. die Sensitivität einer Anlage relativ zum Vergleichsindex (-> Benchmark). Somit quantifiziert das Beta das mit einer Anlage übernommene systematische Risiko (Marktrisiko). Weist ein Portfolio beispielsweise ein Beta grösser als 1 auf, so sollte das höhere Marktrisiko bei einem Aufschwung mit einer höheren Performance im Vergleich zum Benchmark abgegolten werden, andererseits dürfte der Verlust bei einer Börsenschwäche im Durchschnitt aber höher ausfallen. Ein Beta von 1 impliziert hingegen eine indexkonforme Entwicklung der Portfoliorendite.
Anlage in Rohstoffen wie Getreide, Kaffee, Gold, Silber oder Erdöl (siehe «Rohstoffe»).
Alle Regeln zur Leitung eines Unternehmens und für die Beziehungen zu allen Beteiligten (oder "Stakeholders"), die von seiner Tätigkeit betroffen sind (Kunden, Lieferanten, Mitarbeitende, Aktionäre, öffentliche Gemeinschaften und die Zivilgesellschaft).
Der Deckungsgrad entspricht dem Verhältnis des effektiv vorhandenen Vermögens zum versicherungstechnisch notwendigen Vorsorgevermögen. Bei einem Deckungsgrad von unter 100% wird von einer Unterdeckung gesprochen, bei über 100% von Überdeckung.
Verkauf von Finanzanlagen in Form von Obligationen, Aktien, Devisen etc..
Das durchschnittlich investierte Kapital einer Periode entspricht dem Anfangskapital zuzüglich der zeitgewichteten (taggewichteten) Kapitalflüsse des entsprechenden Zeitraumes.
Die durchschnittliche jährliche Wertveränderung eines Vermögens in Prozent wird anhand des folgenden Beispiels erklärt:
Die Wertentwicklung eines Portfolios über die Laufzeit von 3 Jahren beträgt: 1. Jahr: +5%; 2. Jahr: -3%; 3. Jahr: +11%. Die kumulierte Rendite über die ganze Laufzeit beträgt: (1 + 0,05) x (1 - 0,03) x (1 + 0,11) - 1 = 0,1305 = 13,05%
Die durchschnittliche jährliche Rendite wird schliesslich aus der entsprechenden Wurzel der kumulierten Rendite gewonnen (dritte Wurzel aus 1,1305 = 4,17%).
Entlassung durch den Arbeitgeber zwischen dem vollendeten 58. und 65. Altersjahr. Mitfinanzierung der Altersleistungen durch den Arbeitgeber.
Leistungen bei Berufs- oder Erwerbsinvalidität. Sie werden längstens bis zum vollendeten 63. Altersjahr ausgerichtet.
Kauf von Finanzanlagen in Form von Obligationen, Aktien, Devisen etc..
Die geometrische Verknüpfung von Renditen findet beispielsweise dann Anwendung, wenn aus 12 Monatsrenditen die entsprechende Jahresrendite ermittelt werden soll: Jahresrendite in Prozent = [(1+r1)*(1+r2)*…*(1+r12)-1].
Betrag, welcher vom AHV-Bruttolohn (massgebenden Lohn) abgezogen wird, um den versicherten Lohn zu berechnen. Der Abzug dient der Koordination zwischen der 1. und 2. Säule. Der Koordinationsabzug beträgt 7/8 der maximalen einfachen AHV-Rente, d.h. CHF 24'360 (Stand 2011).
Die Performance widerspiegelt den Erfolg (Gewinn oder Verlust) bezüglich einer Einzelanlage, eines Portfolios (Anlagekategorie) oder der gesamten Kapitalanlage auf dem -> durchschnittlich investierten Kapital während einer bestimmten Periode. Bei der Berechnung werden allfällige Kapitalflüsse berücksichtigt. Zur Berechnung der Performance haben sich verschiedene Methoden durchgesetzt. Die Complementa Investment-Controlling AG bedient sich auf monatlicher Basis der geldgewichteten Methode, bei der die Kapitalflüsse taggewichtet berücksichtigt werden. Die monatlichen Renditen werden schliesslich geometrisch verknüpft.
Private Equity i.e.S. umfasst langfristige, nicht über einen etablierten Sekundärmarkt handelbare (deshalb „Private“), Investitionen in das Eigenkapital (deshalb „Equity“) von Unternehmen. Die Finanzierungsziele können dabei Unternehmungen und Projekte umfassen. Im weiteren Sinne kann es zudem privat platzierte bzw. gehaltene Fremdkapitalfinanzierungen, i.d.R. mit einem mehr oder weniger stark ausgeprägten Bezug zum Eigenkapital, beinhalten. Solche Fremdfinanzierungen sind überwiegend unter der Bezeichnung „Mezzanine“ (aus Architektur: Zwischengeschoss) zu finden, weil sie im Zuge der Gesamtfinanzierung eines Vorhabens, z.B. bei einem Leveraged Management Buyout, die Finanzierungslücke zwischen Eigenkapital und traditioneller Kreditfinanzierung (z.B. Senior Bank Loan) schliessen. Private Equity hat zudem längst in sog. PIPE-Transaktionen (Private Investments in Public Equity) auch die öffentlichen Kapitalmärkte erschlossen, indem kotierte Unternehmungen durch Going Privates in prvates Eigentum überführt werden.
Private Equity Investments werden sowohl unter primär finanzieller, wie aber auch strategischer Sicht vorgenommen. Jede Phase der Lebenszykluskurve eines Unternehmens, von der Gründung, über die Wachstumsphase, Marktsättigung bis zum Turnaround, stellt einerseits eine unternehmerische Krise im Sinne einer Herausforderung sowie eine Chance dar; Private Equity kann grundsätzlich in jeder einzelnen Phase als Finanzierungsform in Frage kommen. Es müssen deshalb im Rahmen der Finanzierungsstadien zwingend Venture/Growth Capital, Buyouts und Special Situations differenziert werden. In Anlehnung an diese Differenzierung können hauptsächlich die Wachstumsfinanzierung, Leveraged Finance und Rekapitalisierung als Hauptfinanzierungstypen unterschieden werden.
Stiftung, welche von sämtlichen Vorsorgeeinrichtungen, die reglementarische Leistungen erbringen, finanziert wird. Der Sicherheitsfonds stellt die Leistungen bis zum anderthalbfachen oberen Grenzbetrag (2011: CHF 125´280) bei Zahlungsunfähigkeit der Vorsorgeeinrichtung sicher und leistet Ausgleichszahlungen an Vorsorgeeinrichtungen mit ungünstiger Altersstruktur.
Rechnerische Grösse, die dem langfristig mit grosser Sicherheit erwarteten Kapital- und Anlageertrag entsprechen sollte. Der technische Zins findet u.a. Anwendung bei der Verzinsung der Deckungskapitalien der Rentenbezüger und bei der Festlegung der Höhe des Umwandlungssatzes.
Prozentsatz, mit welchem das Sparguthaben im Zeitpunkt des Altersrücktritts in die jährliche Altersrente umgerechnet wird. Beispiel: Rücktrittsalter 63, Sparguthaben CHF 500’000, Umwandlungssatz 6,65%. Die jährliche Rente beträgt 6,65% von CHF 50’000 gleich CHF 33’250.
Umwandlungssätze der BVK:
6,17% bei Alter 60
6,41% bei Alter 61
6,65% bei Alter 62 bis 65
Der Umwandlungssatz wird auf Monate genau berechnet.
Reserven, die ab einem Deckungsgrad von über 100% gebildet werden können. Mit diesen Reserven sollen Schwankungen an den Kapitalmärkten abgefedert werden. Die Höhe der Wertschwankungsreserven ist von der individuellen Anlagestrategie abhängig. Bei der BVK sollten diese Reserven mind. 15% betragen, was einem Deckungsgrad mindestens 115% entspricht.
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